Leben in der Schweiz mit Familie: Beispielrechnung für Pflegefachpersonen im Raum Luzern
Leben in der Schweiz

Leben in der Schweiz mit Familie: Beispielrechnung für Pflegefachpersonen im Raum Luzern

Was bleibt einer vierköpfigen Familie im Raum Luzern nach Lohnabzügen, Miete, Krankenkasse, Kinderbetreuung, Auto und Alltag wirklich übrig? Diese Beispielrechnung zeigt realistisch, worauf Pflegefachpersonen mit Familie beim Wechsel in die Schweiz achten sollten.

Alisa Murtezi
Alisa von Care Connect Swiss Gründerin & Geschäftsführerin
Leben in der Schweiz mit Familie: Beispielrechnung für Pflegefachpersonen im Raum Luzern

Wenn du als Pflegefachperson mit Familie in die Schweiz wechseln möchtest, reicht eine einfache Lohnrechnung nicht aus.

Bei einer alleinstehenden Person ist die Frage oft:

Was bleibt mir nach Miete, Krankenkasse und Alltag übrig?

Bei einer Familie kommen weitere Punkte dazu:

Kinderbetreuung, Familienwohnung, Krankenkasse für mehrere Personen, Mobilität, Versicherungen, Schule, Freizeit, Rücklagen und die Frage, ob beide Elternteile arbeiten können oder wollen.

Dieser Artikel zeigt zwei konkrete Beispielrechnungen für eine vierköpfige Familie im Raum Luzern:

  • Variante A: ein Kind in der Kinderkrippe, ein Kind schulpflichtig
  • Variante B: beide Kinder schulpflichtig

Die Zahlen sind bewusst praxisnah gewählt, aber sie ersetzen keine individuelle Finanz-, Steuer-, Versicherungs- oder Familienberatung. Deine tatsächlichen Kosten können je nach Wohnort, Einkommen, Arbeitspensum, Kinderbetreuung, Krankenkasse, Quellensteuer, Auto und Lebensstil deutlich abweichen.

Wenn du zuerst eine allgemeine Einordnung zum Arbeiten in der Schweiz brauchst, lies auch: Arbeiten in der Schweiz als Pflegefachperson: Diplom anerkennen, Lohn, Alltag und Voraussetzungen.

Wenn du eine Einzelperson-Rechnung sehen möchtest, findest du hier eine eigene Beispielrechnung: Pflege-Lohn Schweiz netto: Beispielrechnung für eine Pflegefachperson in St. Gallen.

In diesem Artikel erfährst du

Welche Beispiel-Familie wir berechnen

Für diese Musterrechnung nehmen wir folgende Ausgangslage:

  • vierköpfige Familie
  • Wohn- und Arbeitsraum Luzern
  • Eltern verheiratet
  • beide Eltern quellensteuerpflichtig
  • Quellensteuer mit Kirchensteuer
  • ein Auto
  • 4- bis 4.5-Zimmer-Wohnung in normaler Lage oder Agglomeration
  • normale Lebenshaltung ohne Luxusbudget
  • EU-/EFTA-Staatsbürgerschaft oder gültige Aufenthalts- und Arbeitsberechtigung für die Schweiz

Die berufliche Ausgangslage:

  • Er arbeitet als Fachmann Gesundheit, 100 Prozent
  • Bruttolohn: CHF 5’500 pro Monat
  • Sie ist Pflegefachfrau
  • Bruttolohn bei 100 Prozent: CHF 6’500 pro Monat
  • Sie arbeitet 50 Prozent
  • effektiver Bruttolohn: CHF 3’250 pro Monat

Diese Rechnung zeigt eine mögliche Orientierung. Sie ist keine Garantie.

Schon kleine Unterschiede können das Ergebnis stark verändern: Wohnort, Kita-Tage, Krankenkasse, Quellensteuertarif, Pensionskasse, Auto, Arbeitsweg, Betreuungsmodell und Konsumverhalten.

Wenn du noch unsicher bist, wie dein Pflegeabschluss in der Schweiz eingeordnet werden kann, lies auch: Pflegediplom in der Schweiz anerkennen lassen: Was Pflegefachpersonen aus Deutschland wissen müssen.

Welche Einkommen wir annehmen

Für unsere Beispiel-Familie ergibt sich folgendes monatliches Erwerbseinkommen:

PositionBetrag pro Monat
Er: FaGe, 100 ProzentCHF 5’500
Sie: Pflegefachfrau, 50 ProzentCHF 3’250
Erwerbseinkommen bruttoCHF 8’750

Diese Lohnannahmen sind bewusst nicht überhöht.

CHF 5’500 brutto für eine FaGe-Person im Raum Luzern kann je nach Arbeitgeber, Alter, Erfahrung, Funktion und Dienstmodell realistisch sein. CHF 6’500 brutto bei 100 Prozent für eine Pflegefachfrau liegt ebenfalls in einer realistischen Grössenordnung.

Entscheidend ist aber: In dieser Beispielrechnung arbeitet die Pflegefachfrau nur 50 Prozent. Dadurch liegt das gesamte Erwerbspensum der Familie bei 150 Prozent.

Wenn du den Pflege-Lohn grundsätzlich einordnen möchtest, findest du hier mehr dazu: Lohn in der Pflege Schweiz: Was Pflegefachpersonen realistisch verdienen können.

Zusätzlich erhält die Familie Kinderzulagen.

Kinderzulagen sind kein Lohn, gehören aber zur monatlichen Haushaltseinnahme und müssen in einer realistischen Familienrechnung berücksichtigt werden.

Warum Kinderzulagen wichtig sind

Für den Kanton Luzern beträgt die Kinderzulage für Kinder bis 12 Jahre CHF 215 pro Kind und Monat. Bei zwei Kindern unter 12 Jahren ergibt das:

PositionBetrag pro Monat
Kinderzulage Kind 1CHF 215
Kinderzulage Kind 2CHF 215
Kinderzulagen totalCHF 430

Damit sieht die Einnahmenseite so aus:

EinnahmenBetrag pro Monat
Erwerbseinkommen bruttoCHF 8’750
KinderzulagenCHF 430
monatliche Einnahmen vor AbzügenCHF 9’180

Die Kinderzulagen entlasten die Familienrechnung spürbar. Sie gleichen die Mehrkosten für Kinder aber nicht vollständig aus.

Welche Lohnabzüge bei zwei Einkommen entstehen können

Bei zwei Erwerbseinkommen werden vom Bruttolohn verschiedene Abzüge gemacht.

Die folgenden Beträge sind bewusst einzeln ausgewiesen. So siehst du besser, welche Kostenpositionen in der Rechnung enthalten sind. In der Praxis können einzelne Beträge je nach Arbeitgeber, Versicherung, Wohnort, Pensionskasse, Quellensteuertarif und persönlicher Situation deutlich abweichen.

Für diese Beispielrechnung nehmen wir eine vorsichtige Schätzung mit Quellensteuer inklusive Kirchensteuer an.

Die tatsächliche Quellensteuer hängt unter anderem von Kanton, Tarifcode, Einkommen, Zivilstand, Konfession, Kinderzahl und weiteren persönlichen Faktoren ab. Wer keiner steuerpflichtigen Kirche angehört oder anders eingestuft wird, kann eine andere Belastung haben.

LohnabzugBeispielbetrag pro Monat
AHV / IV / EOca. CHF 460
Arbeitslosenversicherungca. CHF 100
Pensionskasse beide Einkommenca. CHF 620
Nichtberufsunfallversicherungca. CHF 80
Krankentaggeldversicherungca. CHF 40
Quellensteuer mit Kirchensteuerca. CHF 650
geschätzte Lohnabzüge totalca. CHF 1’950

Daraus ergibt sich:

PositionBetrag pro Monat
Erwerbseinkommen bruttoCHF 8’750
geschätzte Lohnabzügeminus ca. CHF 1’950
geschätzte Lohnauszahlungca. CHF 6’800
Kinderzulagenplus CHF 430
geschätzte Haushaltseinnahmen nach Lohnabzügenca. CHF 7’230

Diese Zahl ist eine Annäherung, keine exakte Nettoabrechnung.

Gerade Pensionskasse, Quellensteuer, Nichtberufsunfallversicherung und Krankentaggeld können je nach Arbeitgeber deutlich anders ausfallen.

Welche privaten Kosten eine Familie einplanen sollte

Nach der Lohnauszahlung kommen die privaten Kosten.

Auch hier ist wichtig: Die Beträge sind einzeln ausgewiesen, damit klar ist, was in der Rechnung enthalten ist. Die tatsächlichen Kosten können je nach Wohnung, Krankenkasse, Auto, Arbeitsweg, Gemeinde, Lebensstil und Familienorganisation anders ausfallen.

Für eine vierköpfige Familie im Raum Luzern können folgende monatliche Kosten realistisch sein:

Private KostenBeispielbetrag pro Monat
Miete 4- bis 4.5-Zimmer-Wohnung inkl. Nebenkostenca. CHF 2’200
Krankenkasse Erwachseneca. CHF 760
Krankenkasse Kinderca. CHF 190
Hausratversicherungca. CHF 20
Privathaftpflichtversicherungca. CHF 15
Serafe Radio- und Fernsehabgabeca. CHF 28
Handy Elternca. CHF 80
Internet / TVca. CHF 80
Stromca. CHF 80
Lebensmittelca. CHF 1’100
Haushalt / Drogerie / Hygieneca. CHF 250
Autoversicherungca. CHF 120
Verkehrssteuerca. CHF 35
Treibstoffca. CHF 180
Parkplatzca. CHF 100
Service und Reparaturenca. CHF 100
Reifen und saisonaler Wechselca. CHF 50
Vignette, Waschen, Kleinkostenca. CHF 25
ÖV / zusätzliche Mobilitätca. CHF 150
Kleidung Erwachsene und Kinderca. CHF 250
Schule / Freizeit / Kinderbedarfca. CHF 350
Gesundheit / Selbstbehalt / Medikamenteca. CHF 120
Zahnarzt-Rücklageca. CHF 80
Sonstiges / Administrationca. CHF 200
private Kosten ohne Kinderbetreuung totalca. CHF 6’563

Diese Rechnung zeigt bereits:

Mit Familie sind die Fixkosten deutlich höher als bei einer alleinstehenden Person.

Vor allem Wohnung, Krankenkasse, Lebensmittel, Kinderkosten und Mobilität belasten das Budget stark.

Wenn du dich allgemein mit Wohnen, Anmeldung, Krankenkasse und Alltag beschäftigst, lies auch: Wohnen und Ankommen in der Schweiz als Pflegefachperson.

Variante A: ein Kita-Kind und ein Schulkind

In Variante A nehmen wir an:

  • ein Kind ist 3 Jahre alt
  • ein Kind ist 7 Jahre alt und schulpflichtig
  • das 3-jährige Kind geht 3 Tage pro Woche in die Kinderkrippe
  • mögliche Betreuungsgutscheine werden nicht als garantiert eingerechnet

Die Kinderkrippe ist einer der grössten Kostenpunkte für Familien in der Schweiz. Gerade bei einem Kind im Vorschulalter kann die Betreuung mehrere hundert bis deutlich über tausend Franken pro Monat kosten.

Für unsere Beispielrechnung setzen wir an:

KinderbetreuungBeispielbetrag pro Monat
Kinderkrippe 3 Tage pro Woche, brutto je nach Kita grobca. CHF 1’600 bis 1’900
angenommene Netto-Belastung nach möglicher Entlastung durch Betreuungsgutscheineca. CHF 1’200

Die tatsächliche Kita-Belastung hängt stark von Kita-Tarif, Gemeinde, Betreuungsgutscheinen, Einkommen, Vermögen, Betreuungspensum und Familienkonstellation ab. Deshalb sollte dieser Punkt immer individuell mit dem Betreuungsgutschein-Rechner beziehungsweise der Wohngemeinde geprüft werden.

In Variante A ergibt sich folgendes Bild:

PositionBetrag pro Monat
geschätzte Haushaltseinnahmen nach LohnabzügenCHF 7’230
private Kosten ohne Kinderbetreuungminus ca. CHF 6’563
Kinderkrippe 3 Tage pro Woche, netto angenommenminus ca. CHF 1’200
rechnerisches Monatsergebnis Variante Aca. minus CHF 533

Das Ergebnis ist bewusst nicht geschönt.

Mit den gewählten Annahmen ist die Rechnung eng beziehungsweise leicht negativ.

Das bedeutet nicht automatisch, dass ein Familienwechsel in die Schweiz nicht möglich ist. Es zeigt aber klar:

Mit zwei Kindern, Kinderkrippe, Familienwohnung, Krankenkasse, Auto und nur 150 Prozent Erwerbspensum muss sehr genau gerechnet werden.

Variante B: zwei schulpflichtige Kinder

In Variante B nehmen wir an:

  • beide Kinder sind schulpflichtig
  • es fallen keine Kinderkrippenkosten mehr an
  • es können aber Kosten für Mittagstisch, Hort, schulergänzende Betreuung oder Ferienbetreuung entstehen

Für diese Variante setzen wir nicht CHF 1’200 Kinderkrippe an, sondern eine vorsichtige Betreuungspauschale:

Betreuung schulpflichtige KinderBeispielbetrag pro Monat
Mittagstisch, Hort, schulergänzende Betreuung und Ferienbetreuung anteiligca. CHF 500

Diese Kosten können stark schwanken.

Wenn keine schulergänzende Betreuung nötig ist, kann der Betrag tiefer sein. Wenn beide Eltern ungünstige Dienstzeiten haben oder Ferienbetreuung regelmässig benötigt wird, kann er höher ausfallen.

In Variante B ergibt sich folgendes Bild:

PositionBetrag pro Monat
geschätzte Haushaltseinnahmen nach LohnabzügenCHF 7’230
private Kosten ohne Kinderbetreuungminus ca. CHF 6’563
Betreuung schulpflichtige Kinderminus ca. CHF 500
rechnerisches Monatsergebnis Variante Bca. plus CHF 167

Die Rechnung wird mit zwei schulpflichtigen Kindern deutlich tragfähiger als mit einem Kita-Kind.

Trotzdem bleibt wenig Spielraum für grössere Rücklagen, Ferien, unerwartete Rechnungen oder zusätzliche Kosten.

Was die beiden Varianten zeigen

Der Vergleich zeigt deutlich:

VarianteMonatsergebnis
Variante A: ein Kita-Kind und ein Schulkindca. minus CHF 533
Variante B: zwei schulpflichtige Kinderca. plus CHF 167

Der Unterschied liegt nicht beim Lohn.

Der Unterschied liegt vor allem bei der Kinderbetreuung.

Sobald keine Kinderkrippe mehr nötig ist, kann die Familienrechnung deutlich entspannter werden. Trotzdem bleibt der Wechsel mit Familie anspruchsvoll, weil Wohnung, Krankenkasse, Mobilität und Kinderkosten weiterhin stark ins Gewicht fallen.

Mögliche Stellschrauben sind:

  • günstigere Wohnung
  • höhere Erwerbsprozente
  • Betreuungsgutscheine prüfen
  • Kita-Tage reduzieren
  • Arbeitszeiten familienfreundlicher planen
  • Wohnort ausserhalb teurer Zentren wählen
  • Auto-Kosten senken
  • Krankenkassenmodell optimieren
  • Rücklagen vor dem Umzug aufbauen

Welche Risiken Familien nicht übersehen sollten

Familien sollten vor einem Wechsel besonders auf diese Punkte achten:

  • zu teure Wohnung
  • zu wenig Rücklagen
  • unterschätzte Kita-Kosten
  • zu optimistische Lohnannahmen
  • unterschätzte Krankenkassenprämien
  • lange Arbeitswege
  • schwierige Dienstplanung mit Kindern
  • fehlendes familiäres Netzwerk vor Ort
  • hohe Startkosten beim Umzug
  • fehlende Übergangslösung bei Krankheit oder Betreuungsengpässen

Gerade Pflegeberufe haben Dienste, die mit Familienorganisation anspruchsvoll sein können.

Frühdienste, Spätdienste, Wochenenden und Feiertage müssen mit Betreuung, Schulzeiten und Arbeitsweg zusammenpassen.

Das sollte vor dem Umzug ehrlich geprüft werden.

Wie Care Connect Swiss Familien unterstützt

Care Connect Swiss begleitet Pflegefachpersonen Schritt für Schritt beim Wechsel in die Schweiz.

Wenn du mit Familie kommst, betrachten wir nicht nur die Stelle.

Wir schauen auch darauf, ob deine berufliche und private Ausgangslage realistisch zusammenpasst.

Dazu gehören je nach Situation:

  • berufliche Orientierung
  • realistische Lohneinordnung
  • Anerkennungsstatus
  • Region und Arbeitsweg
  • Wohnungssuche
  • Anmeldung bei der Gemeinde
  • Krankenkasse
  • relevante Versicherungen
  • Kinderbetreuung und Alltagsorganisation
  • praktische Fragen zum Ankommen in der Schweiz

Care Connect Swiss ersetzt keine Behörden, keine Gemeinde, keine Krankenkasse, keine Kita und keine Wohnungsvermittlung.

Wir helfen dir aber, die einzelnen Schritte zu verstehen, richtig einzuordnen und strukturiert anzugehen.

Unser Fokus liegt auf langfristigen Festanstellungen statt temporären Einsätzen.

Wenn du wissen möchtest, ob dein Pflegeabschluss, deine Berufserfahrung und deine familiäre Situation zu einem Wechsel in die Schweiz passen, kannst du den Schweiz-Karriere-Check von Care Connect Swiss ausfüllen.

Deine Angaben werden persönlich geprüft. Danach besprechen wir deine Ausgangslage in einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch.

Fazit: Mit Familie ist der Wechsel möglich, aber nicht automatisch finanziell einfach

Der Wechsel in die Schweiz kann für Pflegefachpersonen mit Familie eine grosse Chance sein.

Aber er ist finanziell und organisatorisch anspruchsvoller als bei einer alleinstehenden Person.

In unserer Beispielrechnung zeigt sich:

Mit einem FaGe-Lohn von CHF 5’500, einem 50-Prozent-Pensum als Pflegefachfrau, zwei Kindern, Familienwohnung, Krankenkasse und Auto wird die Rechnung im Raum Luzern eng.

Mit einem Kita-Kind kann das Budget leicht negativ werden. Mit zwei schulpflichtigen Kindern wird die Situation tragfähiger, aber immer noch nicht automatisch komfortabel.

Das bedeutet nicht, dass der Wechsel unmöglich ist.

Es bedeutet aber, dass Familien besonders sorgfältig planen müssen.

Entscheidend ist das Gesamtbild aus Einkommen, Arbeitspensen, Kinderbetreuung, Wohnung, Krankenkasse, Mobilität, Rücklagen, Arbeitszeiten und Unterstützung im Alltag.

Wer diese Punkte vor dem Umzug ehrlich prüft, trifft bessere Entscheidungen und startet stabiler in der Schweiz.

FAQ: Leben in der Schweiz mit Familie

Reicht ein Pflege-Lohn in der Schweiz für eine vierköpfige Familie?

Das hängt stark von Lohn, Arbeitspensum, Wohnort, Krankenkasse, Kinderbetreuung, Miete und Lebensstil ab. Mit nur einem Einkommen oder niedrigem Zweiteinkommen kann die Rechnung schnell eng werden.

Sind CHF 5’500 brutto als FaGe im Raum Luzern realistisch?

CHF 5’500 brutto können je nach Alter, Erfahrung, Arbeitgeber, Funktion und Region realistisch sein. Für eine genaue Einordnung muss die konkrete Stelle geprüft werden.

Sind CHF 6’500 brutto bei 100 Prozent als Pflegefachfrau realistisch?

CHF 6’500 brutto bei 100 Prozent können je nach Erfahrung, Funktion, Institution und Anerkennungsstatus realistisch sein. Bei 50 Prozent ergibt das rund CHF 3’250 brutto pro Monat.

Wie hoch sind die Kinderzulagen in Luzern?

Für Kinder bis 12 Jahre beträgt die Kinderzulage im Kanton Luzern CHF 215 pro Kind und Monat. Bei zwei Kindern unter 12 Jahren sind das CHF 430 pro Monat.

Wie stark belasten Kita-Kosten das Familienbudget?

Sehr stark. Bei einem Kind im Vorschulalter können Kinderkrippenkosten je nach Betreuungspensum, Gemeinde, Einkommen und Betreuungsgutscheinen mehrere hundert bis deutlich über tausend Franken pro Monat betragen.

Wird es einfacher, wenn beide Kinder schulpflichtig sind?

Ja, meistens wird die Rechnung tragfähiger, weil die Kinderkrippe wegfällt. Trotzdem können Kosten für Mittagstisch, Hort, schulergänzende Betreuung und Ferienbetreuung entstehen.

Muss eine Familie in der Schweiz Krankenkasse selbst bezahlen?

Ja. Die obligatorische Krankenversicherung wird privat abgeschlossen und muss für jedes Familienmitglied bezahlt werden.

Was bedeutet Quellensteuer mit Kirchensteuer?

Quellensteuer wird direkt vom Lohn abgezogen. Wenn Kirchensteuer berücksichtigt wird, kann die Steuerbelastung höher sein. Die tatsächliche Höhe hängt von Kanton, Tarifcode, Einkommen, Konfession, Zivilstand und Kindern ab.

Unterstützt Care Connect Swiss Familien beim Wechsel?

Ja. Care Connect Swiss unterstützt Pflegefachpersonen je nach Ausgangslage auch bei organisatorischen Fragen rund um Wohnung, Anmeldung, Krankenkasse, Versicherungen, Kinderbetreuung und Ankommen in der Schweiz. Offizielle Entscheidungen und verbindliche Auskünfte bleiben bei den zuständigen Behörden und Stellen.

Ausgezeichnet auf Google

5.0
Google Bewertungen

Ich fühle mich bei Care Connect Swiss sehr gut begleitet. Alles ist klar erklärt, ich bekomme schnell Antworten auf meine Fragen und spüre, dass wirklich auf mich eingegangen wird. Ich bin dankbar für die professionelle und freundliche Unterstützung.

Mehr lesen

Ich bin auf Care Connect Swiss aufmerksam geworden, weil ich mich beruflich in Richtung Schweiz orientieren wollte, aber viele Fragen zum Ablauf hatte. Von Anfang an wurde ich sehr persönlich, ehrlich und professionell begleitet. Besonders geschätzt habe ich, dass nicht einfach irgendeine Stelle vermittelt wurde, sondern genau geschaut wurde, was fachlich und menschlich zu mir passt. Auch Themen wie Anerkennung, Bewerbung, Vorstellungsgespräche und der Wechsel in die Schweiz wurden verständlich erklärt und begleitet. Die Kommunikation war sehr wertschätzend, zuverlässig und transparent. Ich hatte jederzeit das Gefühl, ernst genommen zu werden und nicht einfach nur eine Nummer zu sein. Für Pflegefachpersonen aus Deutschland, die langfristig in der Schweiz arbeiten möchten, kann ich Care Connect Swiss sehr empfehlen. Eine persönliche und vertrauensvolle Begleitung, die den Menschen hinter dem Lebenslauf sieht.

Mehr lesen

Ich habe den Schweiz-Karriere-Check von Care Connect Swiss ausgefüllt und wurde danach sehr schnell zu einem Kennenlerngespräch eingeladen. Das Gespräch war für mich sehr aufschlussreich. Mir wurde verständlich erklärt, wie der gesamte Prozess abläuft und welche Schritte auf mich zukommen. Besonders hilfreich fand ich, dass auch wichtige Punkte angesprochen wurden, über die ich mir vorher noch gar keine Gedanken gemacht hatte. Ich hatte das Gefühl, gut informiert und ehrlich begleitet zu werden. Das Gespräch hat mir mehr Klarheit gegeben und mir geholfen, meine beruflichen Möglichkeiten in der Schweiz besser einzuordnen. Care Connect Swiss wirkt auf mich sehr persönlich, professionell und zuverlässig.

Mehr lesen

Alisa von Care Connect Swiss begleitet mich aktuell auf meinem Weg in die Schweiz. Sie hat für mich die SRK-Anerkennung beziehungsweise Diplomanerkennung gestartet und mir genau erklärt, wie der gesamte Ablauf funktioniert. Sobald die Anerkennung abgeschlossen ist, beginnt gemeinsam mit Care Connect Swiss die Stellensuche. In der Zwischenzeit werde ich von Alisa sehr persönlich beraten. Sie hat mir bereits viele wertvolle Tipps gegeben, wie ich mich auf den Umzug vorbereiten kann, worauf ich achten sollte und was für das Leben und Arbeiten in der Schweiz wichtig ist. Besonders schätze ich den WhatsApp-Betreuungschat. Dort kann ich mich jederzeit melden und bekomme verlässliche Antworten auf die Fragen, die mich gerade beschäftigen. Ich freue mich sehr auf den weiteren Prozess und möchte mich für die unglaublich gute, persönliche und professionelle Zusammenarbeit bedanken.

Mehr lesen

Ich bin auf Care Connect Swiss aufmerksam geworden, weil ich gerne in der Schweiz arbeiten möchte, aber noch viele Fragen hatte. Vor allem zur Anerkennung, zur Bewerbung und zum ganzen Ablauf war ich unsicher. Alisa hat mir alles verständlich erklärt. Auch bei den weiteren Gesprächen hat sie sich immer genügend Zeit genommen. Besonders hilfreich war, dass nicht nur über die Arbeit gesprochen wurde, sondern auch über wichtige private Themen wie den Familiennachzug. Das war für mich sehr wichtig, weil ich vorher nicht genau wusste, was dabei alles zu beachten ist. Nach den Gesprächen konnte ich viel besser einschätzen, was ein Wechsel in die Schweiz für mich bedeutet. Ich werde bei jedem Schritt sehr gut begleitet. Ich fühle mich ernst genommen und empfehle Care Connect Swiss jedem, der diesen Schritt nicht alleine gehen möchten.

Mehr lesen